28.02.2009 Gedicht für die Feuerwehr, geschrieben von Hermann Dieck zum 60-jährigen Dienstjubiläum

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Nu seiht jü mi hier stahn

wie is blos dei Tiet hingahn

inne Fürwiehr un dat 60 Johr

ick denk, nanu, is dat ok wohr?

Doch is woll so, denn upt Papier

start' würklich schräben hier.

Düsse Ehr, vör so väl Kameraden

un hooge Lüe, dei hier noch laden.

Mien Denken gart an Anfang trüch,

wovon ick kott vertellen müch.

Sößteien Johr, noch nich ganz drög,

as Otto Eggers mi denn nöög.

Dei Lüe sünd knapp, kam du man mit,

wei Olen maakt di Führwiehrfit.

So güng dat los mitn Tommijack

ein Helm utn Krieg, anmalt up schwatt.

Ein ole Sprütt, dei öfft nich wull,

un reiten wei ihr noch so dull.

Trotzdem woi uns Euben schön,

un nahier geif dat Beir un Kööm.

Ick drünk nich mir as ick verdroich,

mit lästern wür man ok bald moich.

"Dei Führweihr suppt in Öbermaaten",

woi ein Innwand, ümm nich mit tau maaken.

Föör mi gungt dat üm Helpen un noch mehr,

wie "Gott zur Ehr und dem Nächsten zur Wehr".

Vääle schöne Stun'n mit Lachen un Behagen

geift upn Bahnhoff un bi Isernhagen.

Sößundveirtig Johr woi mien aktive Tiet,

vääl hätt sick daan in Nööcht un Wiet.

Jaun Dienst mien junge Kameraden hüüt,

jeed ein mit groote Achtung süht.

Ok dei Jugendwehr is ein Mielenstein,

laat mi nu mal dan'n Helm hier seihn.

Väälen Dank un allen wünscht vääl Glück,

as ole Kamerad,      jaun Hermann Dieck!


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