01.09.2007 Felix Schwieger besucht die australische Feuerwehr

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Die CFA (Country Fire Authority) hat eine riesige Aufgabe zu erfüllen. Jedes Jahr im Sommer müssen sie ihre Häuser gegen große Waldbrände verteidigen, und das bei ständiger Wasserknappheit. Aber sie haben mittlerweile das Bekämpfen von Bränden, welche über hunderte von km² reichen, ohne die Benutzung von großen Mengen Wasser fast perfektioniert. Von  der Feuerleitzentrale bis zum kleinsten „Strike Team“ ist alles bis ins kleinste Detail organisiert.Grundsätzlich wird zuerst eine Kontrolllinie, in der alles brennbare Material entfernt wird, um das Feuer gezogenund zwar vom Entzündungspunkt über die Flanken bis hin zum Kopf des Feuers. Dabei müssen die Firefighter z.B. auf Windwechsel und Höhenunterschiede achten, um nicht im Feuer eingeschlossen zu werden. Die schnellste Art, eine schnelle aber kurzlebige Linie zu ziehen, ist, mit einem Flugzeug eine rote Chemikalie über eine Fläche abzuwerfen, sodass diese Fläche nicht brennbar wird. Dieses Pulver baut sich nach 48 Stunden selbst ab. Wenn man aber nun doch mal Wasser benutzen muss, so wird eine Chemikalie in das Wasser gegeben, welche es dem Wasser einfacher macht, in Stoffe einzudringen.

Alle CFA Mitglieder sind Freiwillige. Sogar die Feuerwehrleute aus den USA und Neu Seeland kommen, um bei besonders schweren Feuern zu helfen.   Die Riddells Creek Fire Brigade, wo ich ausgebildet werde, besitzt 2 große Trucks. Einen mit 2000 Litern Wasser an Bord, welchen sie bei Gebäudebränden benutzen. Der zweite hat einen 3000 Liter Wassertank. Dieser Truck wird benutzt für Waldbrände. Von seinem Heck aus können Feuerwehrleute stehend während der Fahrt Grasfeuer löschen. Riddells Creek , mein Gastort, besitzt weiterhin einen 4WD Nissan.


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